Leere

Ich sitze vor einem leeren Blatt, das Buch „Stille – Ein Wegweiser“ von Erling Kagge vor mir. Ein dünnes Büchlein, das ich länger gelesen hatte, da jeder Text es in sich hatte und nach Stille zum Nachdenken verlangte. Dieses Buch hat mich fasziniert. Beim Lesen habe ich die Stille gespürt ihre verschiedene Facetten in 33. Kapiteln eine Reise zur Stille. Und bereits beim ersten Lesen hatte die leere Seite als eine Facette der Stille mich gereizt dieselbe Forschungsreise auf der Spur der Leere zu machen.

Es ist etwa 5 Jahre her. An die Idee habe ich mich erinnert, als Leere für mich bedeutsam wurde. Das war sie vermutlich schon immer, aber jetzt ist diese Erkenntnis ins Bewusste gerutscht.

Leere ist wie Stille – ein Raum voller Möglichkeiten. So wie ich die Stille mit meinen Geräuschen, Worten und Gesang füllen kann, kann ich die Leere füllen. Oder ich entscheide mich bewusst dafür die Stille mit Gedanken zu füllen – ganz für mich. Genauso wie ich eine Leere bewusst aufrecht erhalten kann, um den Raum der Möglichkeiten bestehen zu lassen. Leere kann ganz unterschiedliche Qualitäten haben und entsprechend unterschiedlich die Möglichkeiten sie zu füllen.

Ich mache mich also mal wieder auf den Weg. Diesmal auf den Weg die Leere zu ergründen.

Weitere Beiträge dazu werden hier zu finden sein: #Leere.

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